GBS -

Geobiologische Beratung Thomas Schüller

Brunnensuche


Die letzte große Hitzewelle oder auch steigende Wasserpreise veranlassen nach Alternativen zu suchen.

Was liegt da näher als der eigene Brunnen im Garten?





Verwendung findet das Wasser in Gärten, Tiertränken, im eigenen Pool oder gar als Brauchwasser für die Toilettenspülung oder Waschmaschine.




Einige Informationen zum Thema Grundwasser:

  • Wasser ist ein lebensnotwendiges Lebensmittel für Menschen, Tiere und Pflanzen und dadurch der wichtigste Rohstoff.
  • Die Erde ist zu mehr als 70% mit Wasser bedeckt.
  • Der größte Teil davon ist jedoch Salzwasser und damit in dieser Form für den Menschen nicht geniesbar. Lediglich 2,5% der gesamten Wassermenge ist Süßwasser.


Die Süßwasservorkommen verteilen sich wie folgt:

  • ca. 69% in Eis und Schnee (vor allem an den Polen)
  • ca. 30,5% bilden unterirdische Grundwasserressourcen
  • ca. 0,5% sind als Oberflächenwasser in Flüssen, Seen und Feuchtgebieten verteilt


Grundwasser ist der weitesten verbreitete und meist genutzte Rohstoff:

  • Die weltweit jährlich geförderte Grundwassermenge beträgt etwa 1000 Kubikkilometer.
  • In vielen Ländern bildet das Grundwasser die einzige Quelle für die öffentliche Wasserversorgung.


Der Weg bis zum Brunnenbau

  • Zunächst sollte geprüft werden ob und in welcher Tiefe unterirdische Wasservorkommen auf Ihrem Grundstück existieren. Ein(e) Rutengänger(in) ermittelt mit einer Wünschelrute oder einem Pendel Wasservorkommen, deren Tiefe, Fließrichtung und die Schüttung (Ergiebigkeit).
  • Sollte das Ergebnis positiv sein, ist zu prüfen, ob eine Genehmigung nach dem Wassergesetz erforderlich ist. Da die Regelungen von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind, empfiehlt es sich die zuständige Stadt- oder Gemeindeverwaltung anzufragen.
  • Zuletzt ist die Brunnenart zu wählen. Die Modelle reichen vom einfachen Rammbrunnen (bis zu einer Tiefe von 7-8m) bis zum Bohrbrunnen (bis zu einer Tiefe von 100m).





Niederschlagswasser (z.B. durch Regen- und Schneeschmelze) sickert durch Wasserträger (wasserdurchlässige Bodenschichten) bis zu einem Wasserstauer (wasserundurchlässige Bodenschicht).


Wasserader: Die Breite des oberirdischen Strahlungsstreifens (Hauptzone) deckt sich mit jener des unterirdischen Leiters (Wasserader). Links und rechts bilden sich Rand- bzw. Ankündigungszonen.



... im Garten ist die Wasserader erwünscht... im Schlafzimmer kann sie zum Krankmacher werden.

Mehr dazu unter Bauplatz-, Haus- und Schlafplatzuntersuchung...